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Giria, die Krankenpflegerin des Südwind-Clans
Iskai-Skizze von Thorsten Mutschall

Iskai sind die einzige nicht-menschliche intelligente Rasse auf Albion.

Inhaltsverzeichnis

Geographische Verbreitung

Iskai leben hauptsächlich auf Nakiridaani und Maini. Dort haben sie ihre eigenen Städte fernab der menschlichen Zivilisation. Lediglich in Beloveno haben sich einige Iskai neben den Menschen angesiedelt.

Biologie

Körperbau

Die Iskai sind warmblütige, zweigeschlechtliche Säugetiere und annähernd humanoid gebaut, wenn auch größer und schmaler als Menschen. Ihre Körperkräfte sind in der Regel geringer als die eines Menschen, dafür sind sie sehr schnell. Sie besitzen einen Greifschwanz, mit dem sie so geschickt umgehen, dass er fast wie eine dritte Hand eingesetzt wird. Ihr Körper ist von sehr kurzem, aber dichten Fell bedeckt, Gürtel längeren Fells ziehen sich bei manchen Iskai über den Brust- und Hüftbereich. Es gibt zahlreiche Farbvariationen des Körperfells sowie des langen Haupthaares. Lamellenartig geschachtelte Hornleisten sind am Kopf, an den Hauptgelenken sowie an Fingern und Füßen zu finden, dort wirken sie wie Krallen.

Iskai stammen von Raubtieren ab, ernähren sich allerdings sowohl von tierischer als auch pflanzlicher Nahrung.

Sinnesorgane

Die Sinnesorgane der Iskai sind vorzüglich, Ihr Geruchsinn ist besser als der des Menschen. Ihre hohe Stimmlage deutet darauf hin, dass ihr Hörspektrum gegenüber dem menschlichen nach oben verschoben ist.

Lebensdauer und Fortpflanzung

Ihre Lebenserwartung beträgt etwa 30 bis 40 Jahre. Weibliche Iskai sind lediglich drei Monate im Jahr fruchtbar. Man nennt diese Zeit die Fadhiim. Ihr Beginn wird in der Iskai-Kultur mit einem großen Fest gefeiert. In dieser Zeit treten für Eheleute und ihre Nebenpartner Tabus in Kraft.

Kultur

Iskai besitzen eine hoch entwickelte Kultur.

Partnerschaft und Ehe

Iskai leben in teilmonogamer Dauerehe. Sobald sich die Partner entschlossen haben, ihr Leben miteinander zu verbringen, richten sie in der Regel ein großes Fest aus, bei dessen Höhepunkt sie sich für immer verbinden. Die Parter sind dann ein Paar für den Rest ihres Lebens und versuchen, einen eigenen Haushalt zu gründen.

Die Schwestern der Ehefrau und die Brüder des Mannes gelten als Nebenpartner eines Ehepaares und teilen manchmal das Haus und bei Sympathie auch das Bett miteinander. Allerdings ist in der Zeit der Fadhiim in höchsten Maße Tabu, mit dem Nebenpartner zu schlafen.

Gelöst werden kann eine Ehe nur vom entsprechenden Ratskreis.

Volljährigkeit und Familie

Mit dem zehnten Lebensjahr ist die Volljährigkeit erreicht. Dies äußert sich in der Unabhängigkeit von den Entscheidungen der älteren Geschwister sowie Eltern.

In den Familien der Iskai wird der Geschwisterschaft ein großer Wert beigemessen. Erreicht jemand die Volljährigkeit, ist er in der Verantwortung und Entscheidungsgewalt über die jüngeren Geschwister höher eingestuft als die Eltern.

Rechtssystem

Die Gesetze werden vom Rat erlassen und von den Stiriik durchgesetzt, falls dagegen verstoßen wird. Es haftet die gesamte Familie eines Verbrechers für seine Vergehen, um so vor Verstößen abzuschrecken. Werden die Stiriik des Verbrechers nicht sofort habhaft, ist es Aufgabe der Familie, ihr abtrünniges Mitglied zu finden oder das Verbrechen sonstwie aufzuklären. Dabei werden sie allerdings von mindestens einem Stiriik unterstützt und kontrolliert.

Magische Fähigkeiten

Die magischen Gilden der Iskai teilt man in Dji-Fadh, auch Former genannt, und Dji-Kas. Während die beiden Gilden in Jirinaar recht streng voneinander getrennt leben, bilden sie in Srimalinar gemeinsam eine Magiergilde.

Wichtige Rituale und Zeremonien

Im Kulturkreis der Iskai spielt das Sebai-Ritual die wichtigste Rolle.

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